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Edelweiß-Skulptur auf der Felskante des Kalbensteins über dem Maintal Foto: Pension Heuler
Wanderung 4 · Rundweg ab dem Haus

Zum einzigen Edelweiß in Franken

Durch den Mündleinsgraben hinauf auf die Höhe und am Waldrand entlang zum Kalbenstein – dem „Edelweiß“ hoch über dem Maintal. Zurück über schmale Pfade am steilen Hang, durch Kiefernwald und an den Weinbergen des Rehnützbergs vorbei.

~ 11 kmRundwanderungteils anstrengendNaturschutzgebiet & Fernblick
Wanderung 4
Edelweiß
ab Eußenheim
Länge
~ 11 km
Rundwanderung
Dauer
~ 3:15 h
reine Gehzeit
Schwierigkeit
teils anstrengend
ein steiler Abstieg
Sehenswert
Kalbenstein
NSG · Blick ins Maintal

Nach Erreichen des Waldes führt der Weg zum Kalbenstein, der auch „Edelweiß“ genannt wird – den Grund dafür sehen Sie an der Felskante emporragen.

Die Route auf einen Blick

Interaktive Karte folgt Weinberge NSG Grainberg-Kalbenstein Wern Main Bundesstraße Steinbruch Karlstadt · Karlburg Mündleinsgraben Waldrand Kalbenstein „Edelweiß“ Rehnützberg Bildstock Eußenheim START · ZIEL N ca. 11 km · Rundweg

Wegpunkte der Tour

Foto folgt
Start

Pension Heuler · durch das Dorf

Vor der Pension links ins Dorf. Bei der Bäckerei Rudolph auf der Hauptstraße nach links, nach der Wernbrücke rechts ab und an den Sportanlagen vorbei.

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Wegpunkt 01

Durch den Mündleinsgraben bergauf

Bei einem landwirtschaftlichen Betrieb links und mit dem Weg 2 bergauf – das anstrengendste Stück der Wanderung. Erst durch eine schöne, schattige Lindenallee, später durch offenes Feld. Am Ende des Anstiegs lohnt der Blick zurück auf Eußenheim, das Werntal und den unteren Bachgrund: rund 100 Höhenmeter sind geschafft.

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Wegpunkt 02

Am Waldrand entlang

Nach dem Feldgehölz rechts und gleich wieder links, weiter mit dem Weg 2 am Waldrand. Nach der Stromleitung treffen Sie auf den Verbindungsweg Eußenheim–Gambach, folgen ihm kurz und biegen in den nächsten Flurweg links ein – kurz steil bergauf.

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Höhepunkt

Kalbenstein – das „Edelweiß“

Nach Erreichen des Waldes stehen Sie nach wenigen hundert Metern am Kalbenstein. Sie befinden sich hier im Naturschutzgebiet Grainberg-Kalbenstein-Saupurzel; im Mai und Juni blühen viele seltene Pflanzen, vor allem Knabenkrautarten und Diptam.

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Wegpunkt 03

Am steilen Hang und hinab

Weiter auf dem Weg 2, gleichzeitig blaues „M“ des Main-Wanderwegs, nach links über zunächst enge Pfade und am steilen Hang entlang. Nach einem steilen Abstieg durch einen Kiefernwald erreichen Sie wieder ebenes Gelände.

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Wegpunkt 04

Rehnützberg & Steinbruch

Auf dem „M“ bleiben, bis Sie am Ende der Weinberge am Rehnützberg den Bauzaun eines Steinbruches erreichen. Daneben führt der Weg links bergauf bis zum nächsten Flurweg – wieder Weg 2 –, dem Sie nach rechts bis zur unteren Ecke des Bauzaunes folgen.

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Wegpunkt 05

Bildstock & Bundesstraße

Dort, bei einem Bildstock, links ab und auf einem Wiesenweg zur Bundesstraße. Nun müssen Sie einige hundert Meter den Verkehrslärm ertragen, wenn Sie oberhalb der Straße wandern.

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Abkürzung

Über den Maingestellsgraben

Wer möchte, geht am Maingestellsgraben den Trampelpfad links durch die Hecke, aufwärts bis zum Asphaltweg. Diesem folgen Sie nach rechts und treffen nahe beim Kreuz wieder auf den längeren Weg nach Eußenheim.

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Ziel

Zurück zur Pension Heuler

Den nächsten Asphaltweg bei einem Kreuz links und gleich wieder rechts bergab. Am Ortseingang von Eußenheim der Straße nach links folgen, bei der Bäckerei rechts – zurück am Haus.

Ihr Weg

Sie verlassen die Pension nach links ins Dorf. Bei der Bäckerei Rudolph gehen Sie auf der Hauptstraße nach links, biegen nach der Wernbrücke rechts ab und wandern an den Sportanlagen vorbei. Nach wenigen hundert Metern wenden Sie sich bei einem landwirtschaftlichen Betrieb nach links und folgen dem Weg 2 durch den Mündleinsgraben bergauf. Dies ist das anstrengendste Stück der Wanderung. Zunächst wandern Sie durch eine schöne, schattige Lindenallee, später durch offenes Feld. Am Ende des Anstiegs sollten Sie den Blick zurück richten und die schöne Aussicht auf Eußenheim, das Werntal und den unteren Bachgrund genießen. Sie haben jetzt ca. 100 Höhenmeter überwunden.

Nach dem Durchqueren eines Feldgehölzes wenden Sie sich nach rechts und dann gleich wieder links und folgen dem Weg 2 weiter am Waldrand entlang. Wenn Sie eine Stromleitung unterquert haben, treffen Sie auf den Verbindungsweg von Eußenheim nach Gambach. Ihm folgen Sie ein kurzes Stück und biegen in den nächsten Flurweg links ein. Er führt Sie kurz steil bergauf und, nach Erreichen des Waldes, nach wenigen hundert Metern zum Kalbenstein, der auch „Edelweiß“ genannt wird. Sie sehen den Grund dafür an der Felskante emporragen. Sie befinden sich nun in einem äußerst interessanten Naturschutzgebiet. Im Mai und Juni sehen Sie viele seltene Pflanzen, vor allem viele Knabenkrautarten und Diptam.

Sie folgen nun weiter dem Weg 2, gleichzeitig blaues „M“ für den Main-Wanderweg, nach links über zunächst enge Pfade und am steilen Hang entlang. Nach einem steilen Abstieg durch einen Kiefernwald erreichen Sie wieder ebenes Gelände.

Bleiben Sie auf dem „M“, bis Sie am Ende der Weinberge am Rehnützberg den Bauzaun eines Steinbruches erreichen. Neben ihm führt Ihr Weg links bergauf bis zum nächsten Flurweg. Sie sind nun wieder auf dem Weg 2, folgen ihm nach rechts bis zur unteren Ecke des Bauzaunes. Dort, bei einem Bildstock, biegen Sie links ab und erreichen auf einem Wiesenweg die Bundesstraße. Nun müssen Sie einige hundert Meter den Verkehrslärm ertragen, wenn Sie oberhalb der Straße wandern.

Den nächsten Asphaltweg, bei einem Kreuz, gehen Sie links und gleich wieder rechts bergab. Sie erreichen bald den Ortseingang von Eußenheim, folgen der Straße nach links. Bei der Bäckerei wenden Sie sich wieder nach rechts zur Pension.

🥾
Gut zu wissen: Teilweise anstrengende Wanderung mit ca. 500 m steil bergauf. Auf dem Rückweg gibt es teilweise schmale Pfade, die bei schlechtem Wetter glitschig sein können, dazu einen steilen Abstieg – festes Schuhwerk ist hier wirklich wichtig.
Abkürzung: Am Maingestellsgraben führt links ein Trampelpfad durch die Hecke aufwärts bis zum Asphaltweg. Diesem nach rechts folgen – nahe beim Kreuz treffen Sie wieder auf den längeren Weg nach Eußenheim.

Das Naturschutzgebiet Grainberg-Kalbenstein-Saupurzel

Ältestes Naturschutzgebiet Bayerns

Trockenrasen, Orchideen und ein Felssturz von 1784

Bedeutung
Das Gebiet ist in seiner Urform das älteste in Bayern (1941) und geht zurück auf Prof. Gregor Kraus, der hier am Anfang des 20. Jahrhunderts erste Forschungen anstellte. 2005 wurde es erheblich erweitert und schließt nun den Karlstadter Hausberg „Saupurzel“ mit ein.
Europaweit bedeutend
Wegen seiner mediterranen Pflanzengesellschaft und seines Reichtums an Orchideen und anderen seltenen Pflanzen wird es häufig von Naturfreunden und Wissenschaftlern besucht.
Blütezeiten
März und April: Küchenschellen. Mai und Juni: Orchideen, Diptam, Graslilien, Sommerwurz. Wer im Frühjahr hier wandert, erlebt fast jede Woche etwas Neues.
Tierwelt
Seltene Heuschrecken, Schmetterlingshaft, Raubwürger und Solitärbienen – seit einigen Jahren brütet hier auch der Uhu.
Geologie
Die steile Wand unterhalb des Edelweiß entstand durch einen Felssturz im Jahr 1784 bei einem Jahrtausend-Hochwasser; sie ist bis heute nicht zur Ruhe gekommen. Die Weinberge im Norden stehen auf Buntsandstein und sind wegen ihrer reichen Strukturierung durch Mauern ein wertvoller, artenreicher Lebensraum, der unter Schutz steht.
Geschichte
Der Grainberg war bereits zur Zeit der Hallstattkultur besiedelt und durch einen Ringwall geschützt. Es gibt Funde aus der Hallstattkultur und der Frankenzeit (7. und 8. Jahrhundert n. Chr.).

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Übernachten Sie direkt am Start: Wir geben Ihnen gerne den Wegeplan und Tipps für unterwegs mit – und sagen Ihnen, wann am Kalbenstein die Orchideen und der Diptam blühen.

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